Allgemeine Informationen

Evaluationen im 3. Zyklus

Die UZH verfügt seit dem Jahr 2000 über eine eigene Evaluationsstelle. Diese ist beauftragt, alle rund 200 Organisationseinheiten der UZH mittels eines mehrstufigen Verfahrens systematisch in Abständen von 6 bis 8 Jahren zu evaluieren; entsprechend wurden alle Einheiten, sofern sie in diesem Zeitraum bereits existierten, bisher mindestens zwei Mal evaluiert.

Mit Beginn des 3. Evaluationszyklus (2018–2026) ist ein neues Evaluationsreglement in Kraft getreten. Die Evaluationsstelle ist nicht mehr wie bis anhin eine dem Universitätsrat unterstellte, unabhängige Einheit, sondern der Vize-Rektorin zugeordnet. Damit wird die führungsunterstützende Funktion für die Universitätsleitung und die Fakultätsleitungen verstärkt. An der fachlichen und operativen Unabhängigkeit der Evaluationsstelle wird festgehalten. Seit 2018 werden die Evaluationsverfahren zudem mit zwei anderen Strategie- und Qualitätsentwicklungsprozessen koordiniert: Erstens mit dem Qualitätsmanagement Studium und Lehre und zweitens mit den Führungsprozessen. Ersteres geschieht, indem die im Rahmen des Qualitätsmanagement Studium und Lehre erstellten Lehrberichte in die Selbstevaluationsbericht der evaluierten Einheiten einfliessen. Die Verknüpfung des Evaluationsverfahrens mit den Führungsprozessen erfolgt, indem die Evaluationsergebnisse in den Strategie- und Entwicklungsgesprächen zwischen den universitären Leitungsorganen und den evaluierten Einheiten diskutiert werden. Die Funktion der zuständigen universitären Leitungsorgane übernehmen im Fall der Evaluation akademischer Einheiten die Fakultätsleitungen, bei Führungs- und Dienstleistungseinheiten sind dies Mitglieder der Universitätsleitung.

Organisation und Zweck

Das Evaluationsverfahren bildet als Teil des Systems zur Strategie- und Qualitätsentwicklung der Universität mit den Bereichen Akademische Führung und Qualitätsmanagement Studium und Lehre ein integriertes Evaluationskonzept.

Die Evaluationsstelle der Universität Zürich hat den Auftrag, Evaluationen für alle Bereiche der Universität durchzuführen. Zwecke der Evaluationen sind: Entscheidungshilfen für die mittel- und langfristige Planung zu erarbeiten, die Qualität der wissenschaftlichen Arbeit in Forschung, Lehre und Dienstleistung sowie die Qualität der Arbeit in der Leitung und der Verwaltung zu erheben und weiterzuentwickeln, Rechenschaft abzulegen gegenüber der Öffentlichkeit.

Das Evaluationsverfahren umfasst verschiedene Schritte, in welchen allen Beteiligten durch unsere Projektleitungen als Ansprech- und Kontaktpersonen unterstützt werden. 

Evaluationsgegenstände

Evaluationsgegenstände sind die akademischen Organisationseinheiten (Institute, Seminare, Kliniken, Fakultäten), ausgewählte Studiengänge sowie die unterstützenden Dienste (Zentrale Dienste) und die Leitungsorgane (Dekanate, Prorektorate, Direktionen, Rektorat). Daneben können auch organisationsübergreifende Themenbereiche evaluiert werden. In der Regel beurteilen Evaluationen alle Tätigkeitsbereiche sowie die betreffenden Strukturen, Prozesse und Ergebnisse. Im Falle von akademischen Einheiten umfasst die Evaluation die Bereiche Forschung, Lehre, Nachwuchsförderung, Dienstleistungen, die Leitungs- und Verwaltungstätigkeiten sowie die mittelfristigen Ziele der Einheit und die zur Zielerreichung eingesetzten Massnahmen. Bei universitären Führungs- und Dienstleistungseinheiten werden die Fragestellungen entsprechend den jeweiligen Aufgabengebieten und Tätigkeiten der evaluierten Einheit angepasst.